1992 wurde von herausragenden Vertretern der Wirtschaft und Bürgern aus dem Marburger Umfeld die Kinderhilfestiftung e.V. gegründet, um insbesondere chronisch kranken Kindern und deren Familien Fördermöglichkeiten anzubieten, die über die medizinische Grundversorgung hinausgehen.

Satzung Kinderhilfestiftung Oberhessen e.V.

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDF Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. E-Mail

Beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 30.09.1992
Eingetragen beim Amtsgericht Marburg unter VR 1606

 

§ 1

Der Verein führt als Initiative der Bürger und der Wirtschaft Oberhessens den Namen "Kinderhilfestiftung Oberhessen e. V.". Er hat seinen Sitz in Marburg und soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht Marburg eingetragen werden.

 

§ 2

Zweck des Vereins ist die Förderung der medizinischen und psychosozialen Betreuung chronisch kranker Kinder und Jugendlicher und die Verwirklichung dieses Zwecks überwiegend durch die Hingabe von Geld- und Sachmitteln an geeignete gemeinnützige oder öffentlich-rechtliche Einrichtungen sowie die Öffentlichkeitsarbeit zur Förderung des Satzungszwecks. Der Satzungszweck wird erreicht insbesondere durch die Schaffung der räumlichen und sonstigen Voraussetzungen sowie die Unterstützung von Selbsthilfeaktivitäten betroffener Familien. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwandt werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Damit verfolgt der Verein ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

 

§ 3

Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann durch den Vorstand ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden.

§ 4

Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, durch schriftliche Austrittserklärung oder durch Ausschluss. Austritt aus dem Verein ist nur für den Schluss eines Geschäftsjahres zulässig. Die Austrittserklärung muss spätestens am 31. Dezember des Geschäftsjahres, mit dessen Ablauf sie wirksam werden soll, beim Vorstand eingegangen sein. Die Mitgliedschaft erlischt ferner mit Ausschließung durch die Mitgliederversammlung zum Ende eines Geschäftsjahres. Die Ausschließung ist zulässig, wenn das Mitglied gegen die Satzung verstoßen oder den Zwecken des Vereins zuwidergehandelt hat

 

§ 5

Das Geschäftsjahr läuft vom 1. Januar bis zum 31. Dezember.

 

§ 6

Die Mitglieder haben jährlich Beiträge zu zahlen. Die Höhe der Mitgliederbeiträge wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt. Die Beiträge werden in den beiden ersten Monaten des Geschäftsjahres durch Lastschrifteinzugsverfahren erhoben.

 

§ 7

Organe des Vereins sind: a) der Vorstand, b) das Kuratorium, c) die Mitgliederversammlung.

 

§ 8

Der Vorstand des Vereins besteht mindestens aus dem Vorsitzenden, dem Schriftführer und dem Schatzmeister. Diese sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Sie haben Alleinvertretungsbefugnis. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Seine Amtsdauer beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Bis zur Neuwahl bleibt der Vorstand im Amt.

 

§ 9

Das Kuratorium besteht aus ehrenamtlich tätigen Vereinsmitgliedern. Das Kuratorium wird vom Vorstand gewählt. Die Wahl erfolgt auf die Dauer von zwei Jahren. Wiederwahl ist zulässig. Das Kuratorium soll sich in ausgewogenem Verhältnis aus Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und anderen Gebieten des öffentlichen Lebens zusammensetzen. Das Kuratorium wählt aus seiner Mitte seinen Vorsitzenden und dessen Stellvertreter. Das Kuratorium hat die Aufgabe, den Vorstand zu beraten und ihm Vorschläge für die Geschäftsführung zu unterbreiten. Der Vorsitzende des Kuratoriums oder sein Stellvertreter sind berechtigt, an den Vorstandssitzungen teilzunehmen. Der Vorstand hat sie zu den Sitzungen einzuladen. Das Kuratorium tagt mindestens zweimal im Jahre. Zu den Tagungen hat der Kuratoriumsvorsitzende mit einer Frist von drei Wochen einzuladen. An den Kuratoriumssitzungen können alle Vorstandsmitglieder teilnehmen. Sie sind ebenfalls einzuladen.

 

§ 10

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr statt. Ihre Ankündigung hat zwei Wochen vorher durch schriftliche Mitteilungen an die Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann unter Einhaltung einer Frist von einer Woche vom Vorstand jederzeit einberufen werden. Sie ist einzuberufen, wenn dies ein Drittel der Mitglieder verlangt.

 

§ 11

Beschlüsse werden in der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der Stimmen der erschienenen oder vertretenen Mitglieder gefasst, es sei denn, dass das Gesetz oder diese Satzung zwingend etwas anderes vorschreiben. In der Mitgliederversammlung können sich Mitglieder mit schriftlicher Vollmacht durch andere Mitglieder vertreten lassen. Mehr als zwei Vollmachten sind unzulässig. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln der Stimmen aller Mitglieder. Dies gilt auch für die Änderung des Zwecks des Vereins. Der Beschluss über die Auflösung des Vereins bedarf einer Mehrheit von drei Viertel der Stimmen aller Mitglieder.

 

§ 12

Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben: a) Entgegennahme des Jahresberichtes über das abgelaufene Geschäftsjahr und Entlastung des Vorstandes, b) Abnahme der Jahresrechnung nach dem Bericht der Rechnungsprüfer, c) Wahl des Vorstandes sowie zweier Rechnungsprüfer, d) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge. Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, in die insbesondere die in der Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse aufzunehmen sind. Die Niederschrift ist durch den Vorsitzenden und den von der Versammlung gewählten Protokollführer zu unterzeichnen.

 

§ 13

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Philipps-Universität Marburg mit der Auflage, es der Universitätskinderklinik zur unmittelbaren und ausschließlichen Verwendung für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung zu stellen.

Frauenberg, den 30.09.1992

Werden Sie Mitglied der Kinderhilfestiftung und tragen Sie so zur unbürokratischen und direkten Hilfe für unsere jungen Mitbürger bei. So unterstützen Sie alle unsere Projekte und können selbst Einfluss auf neue oder Ihnen am Herzen liegende Vorhaben verwirklichen!

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Ideen!

Liebe Spenderin, lieber Spender,
die kinderhilfestiftung arbeitet ehrenamtlich. Sie können daher sicher sein, dass Ihre Zuwendung dem Vereinszweck zugute kommt.

Im Namen der Kinder und ihrer Eltern bedanken wir uns herzlich für Ihre Spende.

KONTO KINDERHILFESTIFTUNG
Sparkasse Marburg
(BLZ 533 500 00)
Konto Nr. 66559

Kinderhilfestiftung e.V.

Vorstand: Dr. S.H. Nolte

Alter Kirchhainer Weg 5

35039 Marburg

 

Schriftführerin Frau Peggy Becker

Schatzmeister Frau Dorothee de la Motte

 

Tel.: 06421 162266

Fax: 06421 162366

Email: info@kinderhilfestiftung.de

  • 021_19.jpg
  • SpielzKiHi1.jpg
  • SpielzKiHi6.jpg
  • PICT0063.jpg
  • BesRotEltern4.jpg
  • Spendenuebergabe.jpg
  • PC130239.jpg

Aus unserer Bildergalerie

Copyright 2020 Kinderhilfestiftung e.V. Design und Entwicklung von tomasz-dudek.de